20 Verletzte bei Brand in Fabrikhalle gerettet

Jahresübung der Freiwilligen Feuerwehr Alfter

Die Feuerwehr Alfter trainiert bei der Jahresübung die Zusammenarbeit mit benachbarten Feuerwehren, dem Rettungsdienst und der Polizei. Geübt wurde am Samstag, 27.10.2018 an der Werkhalle der Deutschen Steinzeug Cremer & Breuer AG in Witterschlick.

Die traditionelle Jahresübung der Freiwilligen Feuerwehr Alfter steht in diesem Jahr unter dem Motto „Ein lauter Knall“. In einer Werkhalle der Deutschen Steinzeug Cremer & Breuer AG in Witterschlick ist es zu einer Verpuffung gekommen. Als die Feuerwehren gemeinsam mit dem Rettungsdienst nach der Alarmierung um 14:00 Uhr am Übungsobjekt eintreffen, liegen bereits mehrere teils schwer verletzte Darsteller vor der Halle. Weitere Personen werden noch vermisst. Rauchschwaden ziehen aus dem 1500 Quadratmeter großen Gebäude.

20 Verletzte müssen geborgen werden

Die Einsatzstelle wird in mehrere Abschnitte gegliedert, sodass parallel zur Brandbekämpfung die Personensuche und Erstversorgung der Verletzten eingeleitet werden kann.

Die rund 20 verletzten Personen werden nach der Bergung zur weiteren medizinischen Behandlung an den Rettungsdienst übergeben. Ein Verletzter muss von einer Siloanlage über die Drehleiter gerettet werden. Ein besonderer Schwerpunkt der Übung liegt auf der Abstimmung der Maßnahmen zwischen Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei, Betreiber und Gemeindeverwaltung.

Auf die Freiwillige Feuerwehr kann man sich verlassen

Aus Sicht der Übungsleitung verläuft die Einsatzübung erfolgreich. Alle wesentlichen Übungsziele werden erreicht. Der Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Alfter, Gemeindebrandinspektor Thorsten Ohm zieht gegen Ende der Übung um 16:00 Uhr Bilanz: „Eine solche Lage erfordert, dass eine Vielzahl unterschiedlicher Akteure Hand in Hand arbeitet. Das hat heute hervorragend funktioniert und beweist, dass sich die Menschen in der Gemeinde Alfter darauf verlassen können, dass ihnen auch in größeren Einsatzlagen schnell und kompetent geholfen wird. Mein Dank gilt den über 150 an der Übung beteiligten Personen, die fast alle ehrenamtlich hier vor Ort und in der Vorbereitung tätig waren!“

Neben der vier Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehr Alfter ist die Löscheinheit Duisdorf der Freiwilligen Feuerwehr Bonn, der Rettungsdienst des Rhein-Sieg-Kreises und der Stadt Bonn mit Rettungswagen und Notärzten sowie Führungskräften, Einsatzeinheiten von Deutschem Rotes Kreuz und Malteser Hilfsdienst und die Polizei beteiligt.

Text: Martin Riebe / Freiwillige Feuerwehr Alfter
Fotos: Freiwillige Feuerwehr Alfter

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