Gelebte Städte-Partnerschaft mit Châteauneuf sur Charente

Besuch aus Frankreich: Persönliche Begegnungen stärken das Verständnis füreinander

Auch in diesem Jahr begrüßt Alfter französische Gäste aus der Partnerstadt Châteauneuf sur Charente. Am Samstag, den 12. Mai 2018,  hat der  Verein zur Förderung der Partnerschaft Alfter-Châteauneuf e.V. zum traditionellen Empfang ins Rathaus in Oedekoven eingeladen – musikalisch unterstützt von der Chorgemeinschaft Eintracht Volmershoven-Heidgen.

Foto von links nach rechts: Marie-Dominique Würdig-Picard (Vors. des Vereins zur Förderung der Partnerschaft Alfter und Châteauneuf sur Charente e.V.), Sylvie Marcadier (Comité de jumelage Châteauneuf-Alfter), Bürgermeister Dr. Rolf Schumacher, Bürgermeister Dr. Jean-Louis Lévesque, Anne-Marie Gruet (Vors. Comité de jumelage Châteauneuf-Alfter), Elisabeth Wulff (Schriftführerin des Vereins zur Förderung der Partnerschaft Alfter und Châteauneuf sur Charente e.V.) und Herbert Jess (Präsident der Deutsch-Französischen Gesellschaft Bonn und Rhein-Sieg e. V.)

Bürgermeister Dr. Rolf Schumacher und sein Amtskollege Jean-Louis Levesque loben die direkten deutsch-französischen Kontakte, die wichtig seien, um ein Europa der Freiheit und des Friedens zu erhalten. Ehrengast Herbert Jess, Präsident der Deutsch-Französischen Gesellschaft Bonn und Rhein-Sieg, würdigt den langen und fruchtbaren Austausch zwischen den Städtepartnern.

Als Geschenk nehmen die Gäste in diesem Jahr ein Bäumchen der Pfirsichsorte „Rekord aus Alfter“ mit nach Frankreich.

Interview mit Bürgermeister Dr. Rolf Schumacher zur Städtepartnerschaft

Warum ist die deutsch-französische Städtepartnerschaft so wichtig?

Deutsche und Franzosen haben eine gemeinsame Verantwortung für den Erhalt eines gemeinschaftlichen Europas. Das gilt auf der politisch-institutionellen Ebene ebenso wie auf der unmittelbaren Ebene der Bürgerinnen und Bürger. Besuche und persönlich Begegnungen stärken dabei das Verständnis füreinander und lassen die Bindungen zum anderen Land wachsen. Wir dürfen nicht vergessen, dass wir für Frieden und Freiheit immer wieder gemeinsam aktiv eintreten müssen.

Wie wird die Städtepartnerschaft gelebt?

Es ist nicht nur die Sache zweier Bürgermeistern. Es ist wichtig, engagierte Menschen für eine gelebte Städtepartnerschaft zu gewinnen. Umso mehr freue ich mich, dass der Austausch schon über fast vier Jahrzehnte lebendig ist und auch zukünftig bleiben wird. Auch in diesem Jahr besuchen Schülerinnen und Schüler aus Frankreich unsere Gemeinde und im nächsten Jahr fahren die Jugendlichen aus Alfter nach Châteauneuf sur Charente. Unter den Gastgebern sind außerdem schon langjährige, persönliche Freundschaften entstanden und die Jüngeren halten per E-Mail und über Facebook engen Kontakt.

Wie sieht ihr persönlicher Bezug zu Frankreich aus?

Frankreich ist mein Herzensland. Ich habe ein Jahr in Paris studiert, habe in Frankreich sehr gute Freunde und mag das Land und die Menschen besonders. Der Besuch unserer Gäste ist für mich auch immer Ansporn, mein Französisch verbessern zu können. Man sagt nicht umsonst, dass die Sprache der Schlüssel zu den Herzen der Menschen ist.

 

Text: Martin Riebe

Fotos: Gemeinde Alfter

 

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