Warum Bürgermeister Schumacher einen Walnussbaum pflanzt

Anlage einer Walnussbaumwiese in Alfter-Impekoven

Bürgermeister Dr. Schumacher pflanzte gemeinsam mit Mitarbeitern des Bauhofes einen Walnussbaum auf dem gemeindeeigenen Grundstück Waldstraße/Ecke Herkenbusch in Alfter-Impekoven. Auf der etwa 1.400 Quadratmeter großen Fläche am Ortsrand zur Oedekovener Heide stehen jetzt schon insgesamt zehn Walnussbäume. Die Bäume wurden durch die Gemeinde Alfter als Ausgleich für gefällte Bäume gepflanzt, die beispielweise aus Gründen der Verkehrssicherheit entfernt werden mussten.

Die Baumschutzsatzung der Gemeinde Alfter sieht sogenannte „Ersatzpflanzungen“ vor, wenn große Bäume oder Sträucher gefällt werden müssen. Das Ziel der Ersatzpflanzungen ist ein Ausgleich für einen Eingriff in die natürliche Landschaft. Gleichzeitig sollen die Auswirkungen des Eingriffs minimiert werden. Häufig können solche Ersatzpflanzungen nicht an Ort und Stelle, wo der Baum entfernt wurde, durchgeführt werden. Deshalb ist die Gemeinde bemüht, auf geeigneten Flächen gleich mehrere Ersatzpflanzungen vorzunehmen, um so das gemeindliche Grün zu erhalten.

Beitrag zur Artenvielfalt

Die Fläche zwischen Wohngebiet und dem zur Naherholung genutzten Landschaftsschutzgebiet bietet sich auch aufgrund der Nähe zum Kunst- und Kulturlandschaftspfad Streuobst – der hier am Herkenbusch und entlang des Mittelpfades vorbeiführt – besonders für die Anlage einer Walnussbaumwiese an. Walnüsse zählen nämlich ebenfalls zum sogenannten Streuobst. Im Unterwuchs der Fläche soll eine artenreiche Kräuter- und Wildblumenwiese eingesät werden, die einen blühenden Beitrag zur Artenvielfalt leistet.

 

Text: Martin Riebe
Foto: Gemeinde Alfter

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